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Mittwoch, 2. März 2011

Auf vielfachen Wunsch....

....zeige ich hier heute den original Joghurtbecher, den ich fürs Steuergehäuse bei der Maschinenöl Destille verwendet habe. Tadaaa!!


Es ist der gute "Knick die Ecke" Yoghurt. Viel Spaß beim Nachbasteln! Zu guter Letzt aber noch ein paar Bilder der fertigen Destille in der Nachmittagssonne.

Sonntag, 27. Februar 2011

Nun ist die Destille fertig!

Nachdem in einigen Foren die Patina am Kessel zurecht bemängelt worden ist, habe ich den Kessel noch mal komplett überarbeitet. Diesmal wurde Jade grün mit Weiß in mehreren Stufen aufgehellt und verdünnt auf den Kessel aufegbürstet.


Zudem probierte ich noch ein ganz neues Material zur Alterung: Pastellkreiden! Zunächst einmal habe ich mir Oliv, Ocker, Sand und ein Rotbraun besorgt, um Moos, Bremsstaub und Rostschlieren darzustellen, ich werde mir aber auch noch Dunkelbraun und Anthrazit zulegen.
Bei der Destille kam nun das Oliv zum Einsatz. Mit Pinselreiniger verdünnt, tupfte ich damit verschieden Stellen, und verwischte diese in einem zweiten Arbeitsgang mit purem Pinselreiniger. Leider war aber nicht das ganze Styrodur mit Farbe versiegelt, so daß ein, zwei Stellen von dem Reiniger angegriffen wurden. Diese habe ich dann mit trockenem Gras, mit dem ich auch an der Rückseite des Fundaments gearbeitet hatte, kaschiert. Beim nächsten mal, werde ich vor dem Arbeiten Pigmenten oder Pastellkreiden, das ganze Geländestück mit Klarlack versiegeln.


Bei Tageslicht noch ein paar Bilder geschossen, damit der Blitz nicht die Farben unnatürlich wiedergibt. Ich hoffe Euch gefällt das Ergebnis, über Kirtik oder Kommentare würde ich mich freuen.



Sonntag, 20. Februar 2011

Die Destille ist fast fertig

Gestern Abend gings mit der Bemalung des Kessels und des Bases weiter. Zunächst wurde das Gestell mit Dunkelgrün, das zusätzlich mit Karminrot abgedunkelt wurde. grundiert, außerdem bekam auch der Ring aus Schamottsteinen um die Feuerstelle eine Schicht mit Karminrot spendiert.


Im nächsten Arbeitsgang, versuchte ich das Hellgrau mit Blau-, Sand- und Rottönen zu variieren um einen nicht so eintönige Pflastersteinfläche zu bekommen. Ich hätte allerdings besser dazu Dunkelgrau als Grundfarbe nehmen sollen, so stachen, selbst nach dem anschließenden Trockenbürsten, zu sehr die Pastellfarben durch.


Erst ein Wash mit stark verdünntem Schwarz milderte den Effekt etwas ab.


Der Kessel wurde jetzt mit einem hellen Bronzeton grundiert, und danach mit einem dunklen Goldton trockengebürstet, desweiteren wurde der Steinring mit einer Mischung aus Terracotta mit einem Spritzer Orange aufgehellt. Mit der selben Mischung wurden auch die Rostschlieren am Gestell gemalt. Für die Patina Streifen am Kessel verwendete ich Jade grün, die aber an einigen Stellen zu stark aufgetragen wurden. hier werde ich nochmal mit einem aufgehellten Ton drüberbürsten. Vielleicht werde ich noch Pulverfarben verwenden um Mos und Staub darzustellen, außerdem werde ich eine paar unschöne Fugen mit Statischem Gras versehen und dabei den selbstgebauten Gras-O-Mat einsetzen. Dann gibt es auch Beautyshots bei Tageslicht.


Montag, 7. Februar 2011

Es gibt gute und schlechte Nachrichten

Zunächst die Guten, gestern habe ich mit der Bemalung der Destille begonnen. Nachdem ich das ganze Gebilde schwarz grundiert hatte, fing ich zunächst mit dem Steuergehäuse an, das ich für diesen Arbeitsgang extra noch nicht festgeklebt hatte.


Im nächsten Arbeitsgang tupfte ich mittels Schaumstoff erst Dunkelbraun, das dann mit Orange schrittweise aufgehellt wurde.


Im darauf folgenden Arbeitsgang wurden zunächst die Rostflächen mit Haarspray versehen, unten in den Ecken wurde zusätzlich Salz in das noch feuchte Haarspray gestreut. Von dem Salz hätte ich aber besser Abstand genommen, da es sich beim Trockenbürsten mit Dunkelgrün unkontrolliert löste. In einschlägigen Weathering Tutorials benutzt man zum weiteren Farbauftrag nämlich Airbrush.


Außerdem machte ich den Fehler das Grün nicht noch mit Rot etwas abzudunkeln, wobei wir nun mitten bei den schlechten Nachrichten sind :-(.


Ein etwas hastig aufgetragener, mit gelb aufgehellter, Grünton machte alles noch ein wenig schlimmer. Nun gut, ich wollte auch nicht zuviel Farbe auftragen, sonst würde sich mit Wasser das Grün an den Stellen, wo ich Haarspray aufgetragen hatte, nicht mehr lösen.


Im Prinzip werde ich es aber noch mal mit Haarspray versuchen, an den Stellen wo sich das Grün löste, kam doch ein netter Rosteffekt zu Tage. Nun probierte ich dem Grün mit stark verdünnten Oily Smoke die Leuchtkraft zu nehmen, das ging aber irgendwie in die Hose, ein stark verschmuddeltes Gehäuse war das Ergebnis. Ich hoffte, das sich mit den Arbeiten an den Details der Effekt etwas mildern würde, also bemalte ich Armaturen und Schornstein in Tin Bitz und helte sie mit Beaten Copper und Gold auf.


Außerdem widmete ich mich den Anzeigen, wobei die Uhren weiß, und die Sphärische Anzeige dunkelrot grundiert wurde.


Im weiteren Arbeitsgängen wurden Zeiger, rote Warnbereiche und rote Flammen gemalt, die in einem letzten Arbeitsgang mit Gloss Varnish noch einen Glanzeffekt bekamen. Die Rückseite bekam mit Oily Smoke auslaufendes Öl aus Lüftungsgittern und Stutzen verpaßt. Außerdem wurden viele Kanten mit Bleistift bearbeitet, was aber bei den Bildern nicht so ganz rauskommt.

Damit sollten die Arbeiten am Steuergehäuse erst mal abgeschlossen sein. Nun wendete ich mich dem Base zu, das in Dunkelgrau trockengebürstet wurde.


Eine letzte Stellprobe mit dem Steuergehäuse. Vielleicht wird doch noch alles gut. Aber das ist halt das Risiko, wenn man neue Techniken ausprobiert, besonders wenn man nicht auf alle benötigten Werkzeuge zurückgreifen kann. Das kann dann ins Auge gehen.

Fazit: Von Slaz werde ich erstmal die Finger lassen, die Schwammtechnik wird defintiv in Kombination mit Haarspray nochmal ausprobiert!

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Noch ein paar Details an der Maschinenöl- Destille

Gestern noch ein paar Hebel und einen Drehknauf an dem Generatorgehäuse angebracht, außerdem ein Close-up von der tollen Ofentür, die Hans-Eberhard gefertigt hat, geschossen.


Freitag, 8. Januar 2010

Ein Bodenbelag für die Destille

Zuerst einmal:
Oh mein Gott, ich habe doch 2009 tatsächlich hier kein einziges mal gepostet!

Zu meiner Entschuldigung ist nur hervorzubringen, das ich 2009 viel Motorrad gefahren bin, und ich dementsprechend mehr in meinem Enduro Blog gepostet habe. Und irgendwie hatte sich am Ende des Herbstes noch nicht so richtig die Möglichkeit zum Basteln ergeben. Somit beginne ich nun erst nach den Feiertagen mit der Bastelsaison.

Dafür geht es aber nun gut los. Zunächst einmal habe ich mir die Maschinenöl Destille vorgenommen. Hier fehlte ja rund ums Fundament des Behälters noch ein Bodenbelag und irgendwie wollten die bisher verwendeten Methoden hier nicht so richtig passen. Also habe ich nun endlich mal, die seit einem Jahr rumliegende, Depron Untertapete genommen, und mich mit einer neuen Technik auseinandergesetzt. Ich habe die freien Bereiche mit Depron beklebt (mittels Ponal) und dann in die Oberseite mit einer Stopfnadel Steinmuster eingedrückt. Und Eindrücken ist hier das Zauberwort, denn der Versuch, mit der Rückseite des Skalpells eine Fuge einzuritzen, zerstörte die Steinstruktur, weil die Steine unsauber einrissen. Hier nun ein paar Bilder vom gestrigen Bastelnachmittag.




Hier kann man gut erkennen, warum eine runde Spitze, die mit leichtem Druck über die Fläche geführt wird, erst den gewünschten Effekt erzielt, denn nur so reißen die Blöcke nicht ein.


Jedenfalls bin ich nun sehr gespannt, wie die Steine wirken, wenn sie bemalt und trockengebürstet werden. Bis auf ein paar Details, vornehmlich am Generatorgehäuse und generell einiger Reinheitssiegel, wäre dann die Konstruktion abgeschlossen. Stay tuned.....

....Moment, vielleicht noch einen kleinen Spoiler.....demnächst werdet Ihr hier auch etwas zum Thema "Märklin meets Steampunk" finden....

Samstag, 20. September 2008

Mehr Details für die Sternwarte und was sonst noch in der Pipeline steckt

Nach der langen Sommerpause geht es wieder mit dem Geländebau weiter, als erstes habe ich den Balkon von der Sternwarte fertig gestellt. Nachdem das Geländer befestigt worden ist, konnte nun endlich der Balkon verblendet und Nieten angebracht werden. Bei der Maschinenöl Destille gibt es noch nichts neues zu berichten, lediglich ein Photoupdate von den noch nicht veröffentlichten Fortschritten.


Der Balkon ist bis auf ein paar Nieten fertig


Ich überlege mir noch Details für die recht freien Wandbereiche, vielleicht wieder ein wenig Efeu


Die Maschinenöl Destille hatte Anfang des Jahres noch eine Feuerstelle bekommen, die mit Steinen eingefast sein soll, für die Ofenklappe zeigt sich mein Detaillator verantwortlich.


Marc verdanke ich die Idee der Tragpratzen, er kennt sich halt im Anlagenbau aus.


Die Steuererungseinheit soll sich in diesem Gehäuse befinden, auf der rechten Seite seht man zweckenfremdete Lego-Teile.


Auch die Türen stammen von Lego, allerdings nutzt man sie dort als Fensterläden.


Hier bin ich mit den Deatils noch nicht fertig, da fehlen noch ein paar Schalter!