Freitag, 19. März 2010

und noch ein paar Details

Auch das unterste Segment hat nun Fenster bekommen. Außerdem habe ich noch eine "Flickenstelle" auf das Mittelteil geklebt.


Weiter gehts mit Details

Gestern habe ich noch ein paar Nietenreihen, Verstärkungen und eine Tür dem mittleren und unteren Element spendiert. Bei der Tür zeigt sich aber, das die Nietenprägetechnik bei Karton eher zu einem unsauberen Ergebniss führt. Mal sehen ob sich der Eindruck unter Farbe noch ändert.

Sonntag, 14. März 2010

Wasserturm in H0


Gestern habe ich den Bastelnachmittag mit den Kindern genutzt mit dem ersten Wassertrum anzufangen. Entgegen den früher gezeigten Bildern habe ich mich für ein kegelförmiges Dach mit Schindeln entschieden. Zuerst habe ich das Dach inklusive Hilfslinien auf Karton aufgezeichnet. Nach dem Ausschneiden wurden die Dächer geformt, und schließlich mit dem Turmoberteil zusammengeklebt.


Danach habe ich 7mm breite Kartonstreifen vorbereitet, die ich in kleine rechteckige Schindeln zurechtschnitt, dabei haben mir auch die Lütten geholfen.


Danach begann ich mit der Sysiphosarbeit, die Schindeln aufzukleben. Dabei zeigte sich, das sich der Aufwand mit den Hilfslinien lohnt, den so konnte wesentlich gleichmäßiger geklebt werden, auch wenn ein Dachdecker bei den Spalten ein Herzinfarkt bekommen würde. Zuletzt wurde an der Spitze noch ein Messingnagel als Abschluß eingefügt.


Um die Seitenwände dekorativer zu gestalten, fertigte ich aus 130g/qm schwerem Papier Fensterrahmen und -klappen. Damit sie wirkten, als wären sie aus schwerem Stahl, habe ich von der Rückseite mit einer Stopfnadel Nieten eingeprägt. Außerdem wurden noch Fensterbänke zugefügt und diese mittels kleiner Pappdreiecke abgestützt.


Somit ist fürs erste die Detaillierung des Oberteils beendet, vielleicht noch ein paar große Nieten, aber mehr nicht.

Dienstag, 9. März 2010

Cyriacus Capitol goes H0 Teil 2

Ich habe bei Ebay ein wenig Rollmaterial ersteigert, das recht bespielt war und somit kein Sammlerwert besitzt. Das macht es einem einfacher massive Umbau- und Lackierarbeiten vorzunehmen.

Als erstes wären da zwei Loks aus dem ehemaligen Alpha-System von Märklin. Beide haben Schäden am Gehäuse, aber laufen mechanisch einwandfrei. Die rechte Lok bekommen die Kinder, die linke wird umgebaut und lackiert. Wobei der Umbau sich mehr auf das Zufügen von Details belaufen wird. Sollte den Kindern der neue Look gefallen, werde ich mir auch ihre Lok vornehmen.


Zwei Waggons befinden sich in einem ordentlichen Zustand, bei dem Kleineren bin ich mir aber nicht sicher ob er original so zusammengestellt war.


Auf dem Gruppenbild sind noch zwei lange Waggons zu sehen, einem fehlen die Drehgestelle, bei dem anderen fallen sie ab. Außerdem fehlen die die Abdeckhauben für den Generator und das Aussichtsabteil.


Wenn man sich die Aufnahmen der Drehgestelle anschaut, stellt man fest das hier Märklin Änderungen vorgenommen hat. Ich vermute das die frühen Ausführungen die Plastiklaschen mit Widerhaken hatte und später diese durch solidere Verschraubungen ersetzt wurden.

Samstag, 20. Februar 2010

Ein wenig Teppichbahning ist angesagt.

Um meine Töchter für das Projekt "Märklin meets Steampunk" begeistern zu können, habe ich sie ein wenig mit der Märklin spielen lassen. Nun möchten sie auch selber Gebäude bauen....


Außerdem ist es mir heute gelungen zwei Märklin Alpha Loks mit ein paar Waggons zu ersteigern, die hervorragend zu unserem Fantasy Thema passen.

Dienstag, 19. Januar 2010

Märklin meets Steampunk

Wie ich schon im vorhergehenden Post orakelt habe, plane ich, neben meinem Cityfight Tisch, Cyriacus Capitol auch im 1:87 Maßstab zu realisieren. Eine erste Stellprobe von Becher-Ensembles für einen Wassertrum seht Ihr hier. Der rechte Becher ist komplett aus Polystyrol Bechern, beim Linken ist das Mittelteil aus Polypropylen, was Probleme beim Verkleben bringen wird. Das Brett und die 2 Leiter Schienen ergeben dann mit dem rechten Turm ein erstes Diorama. Der linke Turm wird dann für eine kleine Anlage, die ich wahrscheinlich in ein Regal bauen werde, genutzt.

Freitag, 8. Januar 2010

Ein Bodenbelag für die Destille

Zuerst einmal:
Oh mein Gott, ich habe doch 2009 tatsächlich hier kein einziges mal gepostet!

Zu meiner Entschuldigung ist nur hervorzubringen, das ich 2009 viel Motorrad gefahren bin, und ich dementsprechend mehr in meinem Enduro Blog gepostet habe. Und irgendwie hatte sich am Ende des Herbstes noch nicht so richtig die Möglichkeit zum Basteln ergeben. Somit beginne ich nun erst nach den Feiertagen mit der Bastelsaison.

Dafür geht es aber nun gut los. Zunächst einmal habe ich mir die Maschinenöl Destille vorgenommen. Hier fehlte ja rund ums Fundament des Behälters noch ein Bodenbelag und irgendwie wollten die bisher verwendeten Methoden hier nicht so richtig passen. Also habe ich nun endlich mal, die seit einem Jahr rumliegende, Depron Untertapete genommen, und mich mit einer neuen Technik auseinandergesetzt. Ich habe die freien Bereiche mit Depron beklebt (mittels Ponal) und dann in die Oberseite mit einer Stopfnadel Steinmuster eingedrückt. Und Eindrücken ist hier das Zauberwort, denn der Versuch, mit der Rückseite des Skalpells eine Fuge einzuritzen, zerstörte die Steinstruktur, weil die Steine unsauber einrissen. Hier nun ein paar Bilder vom gestrigen Bastelnachmittag.




Hier kann man gut erkennen, warum eine runde Spitze, die mit leichtem Druck über die Fläche geführt wird, erst den gewünschten Effekt erzielt, denn nur so reißen die Blöcke nicht ein.


Jedenfalls bin ich nun sehr gespannt, wie die Steine wirken, wenn sie bemalt und trockengebürstet werden. Bis auf ein paar Details, vornehmlich am Generatorgehäuse und generell einiger Reinheitssiegel, wäre dann die Konstruktion abgeschlossen. Stay tuned.....

....Moment, vielleicht noch einen kleinen Spoiler.....demnächst werdet Ihr hier auch etwas zum Thema "Märklin meets Steampunk" finden....